Herzlich willkommen zum "Peggy-Talk": Hallo liebe Freunde des Katzenhauses. Hier bin ich nun, die Peggy. Ich bin ganz aufgeregt an meinem ersten Tag. Hier ist ja immer so viel los, da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen. Vielleicht wollt ihr mich erst einmal kennenlernen und wissen, wie ich ins Katzenhaus gekommen bin?
Nun, es ist etwa drei Jahre her, da wanderte ich mit meinen Schwestern Dunja und Sue so durch die Gegend. Wir hatten irgendwie unser Zuhause verloren und waren sehr hungrig. Dunja war schon so dünn, dass man jeden Knochen ihres Skeletts durch das Fell sehen konnte. Es war sehr kalt und nass und äußerst ungemütlich. Ich war die Anführerin der kleinen Gruppe und hatte mir zur Aufgabe gemacht, für uns zu sorgen. Dunja ging es so schlecht und sie fror erbärmlich. Da habe ich in einer kleinen Ortschaft ein Haus mit einem Garten gesehen. Ich schlich einmal um das Haus und sah eine Katzenklappe in der Tür. Das kannte ich. Das ist ein Eingang ganz speziell für Katzen. Na, das war ja wohl eine Einladung. Ich lugte kurz durch, sah gut und ruhig aus, und dann holte ich meine Schwestern nach. Drinnen war alles schön und sauber, auch warm. Es gab sogar ein Futternapf und eine Wasserschale. Weiter durch, hinter einer Tür, stand ein Sofa in einem kuschelig warmen Raum. Es gab einen Ofen mit prasselndem Feuer und ein Fernseher lief. Keine Menschen weit und breit. So machten wir es uns auf dem Sofa bequem, aber erst, nachdem wir die Futterschale leer gefuttert hatten. Dann legten wir uns eng aneinander gekuschelt zur Ruhe. Das war schön. Schon bald waren wir eingeschlafen und träumten von warmen Sonnenstrahlen und gefüllten Futternäpfen. Geweckt wurden wir durch einen lauten Schrei. Langsam öffnete ich meine Augen, erst eines und dann auch noch das andere. Vor uns stand eine Frau, an jeder Seite eine fremde Katze. Alle drei schauten uns vorwurfsvoll an. Sie wiesen uns an zu gehen. Aber doch nicht von hier weg. Hier war es doch toll und wir brauchten eine warme Unterkunft, insbesondere Dunja. Also fauchte ich die Frau einfach an und blieb liegen. Diskutieren mit Frauen bringt ja sowieso nichts. Tja, leider hatte sie ein Telefon und benutzte es. Kurze Zeit später kam eine Frau mit Transportboxen in der Hand. Eine nach der anderen wurden wir einfach eingesammelt und in ein Auto gebracht. Dann ging es durch die Nacht in ein anderes Haus in einer anderen Ortschaft. Dort war auch ein Raum mit einem gemütlichen Bettchen. Futternäpfe gab es auch hier und warm war es auch. Okay, hätte uns schlimmer treffen können. Wir waren im Katzenhaus gelandet. Schnell noch einmal satt gegessen und dann erst einmal ausschlafen.....
Wollt ihr wissen, wie es weiter geht? Na, dann schaut die Tage wieder rein beim Peggy-Talk. Ich erzähle gern noch mehr.
Bis dahin alles Liebe eure Peggy.
(Auf dem ersten Foto bin ich, auf dem zweiten meine Schwester Sue und auf dem dritten meine Schwester Dunja.)