Hallo zurück zum Peggy-Talk! Unsere Geschichte geht natürlich weiter. Als wir endlich die Krankenstation verlassen und das ganze Katzenhaus erkunden konnten, fühlten wir uns richtig toll. Naja, Sue und ich. Dunja hatte sich ganz plötzlich von uns verabschiedet und ist heimlich, still und leise über die Regenbogenbrücke gegangen. Vielleicht waren die Strapazen und der Hunger, bevor wir hier ankamen, einfach zu viel für sie. Schade. Wir haben sie die erste Zeit sehr vermisst, waren wir doch schon immer zu dritt gewesen. Naja, irgendwann sehen wir uns wieder. Also sind Sue und ich durch das Haus geschlichen. Wir haben dann die Katzenklappe entdeckt. Boah, das kannten wir ja. Hinter so einer Klappe liegt immer die unendliche Freiheit. Also vorsichtig hindurch und geschaut, was uns auf der anderen Seite erwartet. Hey, auch nicht schlecht. Vor dem Haus ist eine kleine Straße mit herrlich runden Pflastersteinen, die in der Sonne ganz warm werden. Viel Verkehr ist hier nicht und die Autos fahren vorsichtig. Nur ein größeres nicht. Der Fahrer hat es immer eilig. Aber das Auto klappert so laut, dass man es schon von weitem hört und dann schnell weglaufen kann. Auf der anderen Straßenseite ist Gras und ein Abhang und unten ist der Katzengarten. Hier gibt es ganz viele Hütten und Verstecke und Büsche und Sand zum Graben. Und ein kleiner Fluss fließt hier, mit Fischen darin. Denen kann man zusehen oder versuchen, sie zu fangen. Dabei wird man aber meistens nass. Und hier sind auch noch andere Katzen. Die stören aber nicht, hier ist ja so viel Platz. Auf dem Nachbargrundstück ist ein Brombeerfeld. Da kann man ganz toll Verstecken spielen und die Menschen finden uns nicht. Hier gibt es auch zweimal am Tag etwas zu essen. Auch streichelnde Hände und manchmal kommt Besuch vorbei. Dann ist immer ordentlich was los. Der Besuch bringt dann Leckerlies mit und hört sich meine Geschichten an. Ich schreibe nämlich nicht nur, sondern erzähle wirklich viel. Sue ist da immer so still und schüchtern. Ich nicht, ich quatsche alle voll und reibe mich an den Beinen. So bekommt man nämlich die meiste Aufmerksamkeit und die besten Leckerlies. Schaut ihr morgen wieder rein beim Peggy-Talk? Dann erzähle ich weiter. Jetzt muss ich erst einmal sehen, wo mein Frühstück bleibt. Es ist ja schließlich schon hell.